Aktuelles von der FDP-Fraktion

FDP Fraktion informiert sich über das Freizeitzentrum

27. Mai 2020
Nach jahrzehntelangem Verfall und Überlegungen zum Abriss  erlebt das Freizeitzentrum (sog. 3-Zinnen) in Bendorf-Stromberg eine neue Zukunft: die Turnerschaft Bendorf saniert in Eigenleistung das zwischenzeitlich von der Stadt erworbene  Gebäude und findet dort ein neues Domizil: Ponderosa 2!
Die FDP-Stadtratsfraktion stattete deshalb den fleißigen Helfern des sehr aktiven Vereins mit mitgliederstarker Jugendabteilung einen Besuch ab, um sich vom Vorsitzenden Volker Kersten bei einem Rundgang die Situation und die Planung unterrichten zu lassen.  Bisher haben die Vereinsmitglieder bereits über 500  Stunden an ehrenamtlichem Einsatz erbracht, haben in Absprache mit dem Förster zahlreiche Bäume gefällt, wobei das Holz wiederverwendet wird, sanieren das Dach, verlegen Kabel, erneuern den Putz  und vieles mehr. Unter anderem ist im Außenbereich eine Terrassenüberdachung geplant, ein barrierefreier Zugang, ein Spielplatz, ein multifunktionales Spielfeld, eine Grill- und Sitzecke, ein Fitnessraum, ein großer Versammlungsraum, eine Küche, ein Büro, um die wichtigsten Punkte zu nennen.  Der Vereinsring Stromberg hatte die Initiative begrüßt, und befreundete Stromberger Vereine haben ihre tatkräftige Hilfe angeboten, weil dadurch das gesellige Leben  im Höhenstadtteil bereichert und insbesondere für Jugendliche eine weitere sportliche Betätigungsmöglichkeit angeboten  wird. Aber auch für eine von der Stadt angebotene Sommerfreizeit wird das Gebäude und das Gelände nach seiner Fertigstellung verfügbar sein.
Der FDP-Fraktionsvorsitzende Herbert Speyerer freute sich im besonderen Maße über diese positive Entwicklung, denn er hatte die Turnerschaft Bendorf auf dieses Anwesen  aufmerksam gemacht und das – zwischenzeitlich finanziell gefährdete – Projekt von Anfang an unterstützt.  Auch im Namen seiner Fraktionskollegen Günther Bomm und Christine Graef überreichte er deshalb eine Spende als Anerkennung der Geduld und der Einsatzbereitschaft des Teams um Volker Kersten.

FDP Fraktion Zwischenbilanz

Nach dem ersten Jahr als Stadtratsfraktion unmittelbar nach der erfolgreichen Kommunalwahl 2019 mit der Erringung von drei Mandaten, verstärkte die FDP Stadtratsfraktion Bendorf ihre Bemühungen zum weiteren Ausbau der Kaimauer im Bendorfer Hafen mittels einer nachhaltigen Förderung durch das Land.

Die FDP konnten das zuständige Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, unter der Leitung von Dr. Volker Wissing (FDP) und dessen Staatssekretärin Daniela Schmitt (FDP) sowie der Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord Nicole Morsblech (FDP) als Obere Wasserbehörde von der Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit des Projektes überzeugen. Viele persönliche Gespräche hat das Ratsmitglied Günther Bomm in diesem Thema mit den zuständigen Behörden geführt, was schließlich zum Erfolg führte. Anfang April erging nun der Bewilligungsbescheid des Landes, sodass mit einem baldigen Startschuss der Ausführungstätigkeiten zu rechnen ist.

Damit wird die logistische Standortsicherheit des Bendorfer Hafens nachhaltig untermauert, was für diesen direkt am Strom gelegenen Umschlagplatz, auch bei zu erwartenden Niedrigwasserperioden der nächsten Zeit, sich zu einer bedeutsamen Leichterstation für die Schifffahrt auf Rhein und Mosel entwickeln dürfte. Dies veranlasste die Bendorfer FDP-Fraktion der B.U.S. Bendorfer Umschlag- und Speditionsgesellschaft, Herrn Markus Stock, einen Besuch abzustatten. Herr Stock zeigte sich erfreut über den inzwischen erfolgten Förderbescheid des Landes und bedankte sich für die nachhaltigen Bemühungen der Bendorfer Liberalen. Nach Lage der Dinge ist nun mit einem Baubeginn Anfang 2021 zu rechnen, sodass 2022 die Inbetriebnahme möglich sein könnte.

Auf die Auswirkungen der Corona-Krise angesprochen, erklärte Herr Stock, dass man diese moderat bewältigt habe. Es musste weder Kurzarbeit angemeldet werden noch wurden staatliche Hilfen beantragt, obwohl man zur Versorgung mit Rohstoffen großer Industriebetriebe über den Wassereg durchaus zu den systemrelevanten Unternehmungen zählt.

Mit einem nochmaligen Dank für die unermüdliche und erfolgreiche Unterstützung zur Förderung der Kaimauer und für das gezeigte Interesse an der Entwicklung des Bendorfer Hafengeschehen in unruhigen Zeiten, wurde die Bendorfer FDP-Fraktion von Herrn Markus Stock verabschiedet, mit dem Versprechen, sich über den Fortgang der Baumaßnahme auf den Laufenden zu halten.


Ebenso fanden wir im zuständigen Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Mainz offene Ohren für die Ausführung der Landesgartenschau 2026. Staatssekretär Andy Becht (FDP) hat bei seinem Besuch Bendorf ausdrücklich für die Bewerbung ermutigt.
Mit unserer Unterstützung wird seitens der Verwaltung und den zuständigen Gremien an einem Konzept gearbeitet, das selbst-verständlich auch das Mitspracherecht der Bürger einschließt.
Gerne würde wir in ein solches Konzept auch einen Plan für Wohnmobilstellplätze einbringen sowie die Reaktivierung der Brexbachtal-Bahn, zumindest einen Teil davon, was sicherlich den Tourismus nachhaltig unterstützen würde.

An der alten Kaimauer, von links:

Karl-Otto Hahn, Günther Bomm,

Herbert Speyerer (FDP Stadtverband Bendorf),
Markus Stock (Geschäftsleitung BUS Bendorf)

Kinderspielplätze in Bendorf

Mai 2020

Die FDP-Stadtratsfraktion hatte die Verwaltung aufgefordert, die städtischen Spielplätze zu überprüfen und während der Pandemie bedingten Schließung dort, wo notwendig, einer Renovierung zu unterziehen. Auf Nachfrage hat der Bürgermeister angegeben, in Absprache mit dem Bauhof solle insoweit eine Bestandsaufnahme erfolgen. Haushaltsmittel sind in dem am 31. 3. 2020 verabschiedeten Etat vorhanden.
Die FDP-Fraktion fragt jetzt nach dem Sachstand dieser Überprüfung, zumal in Rhld.-Pfalz die Öffnung der Spielplätze seit Anfang Mai erlaubt ist. Wie aus  Presseberichten und der städtischen Homepage zu entnehmen ist, sieht sich die Verwaltung nicht in der Lage, in eigener Verantwortung die Hygieneanforderungen für die Öffnung der kommunalen Spielplätze einzuhalten. Bendorf begibt sich damit auf einen Sonderweg, denn z.B.  in Mülheim-Kärlich, Neuwied und Mayen sind die Spielplätze geöffnet worden. Nach Auffassung der Freien Demokraten kann man auf die Eigenverantwortung der Eltern zählen. Andernfalls müsste auch der Schlosspark, den die Stadt angepachtet hat, vorsorglich für Besucher geschlossen werden, weil seitens der Stadt nicht permanent überwacht werden kann, ob Besucher dort die Abstandsregeln einhalten. Die FDP bemängelt darüber hinaus, dass der Stadtrat, der am Dienstag getagt hat, nicht über die zeitlich unbegrenzte Schließungsanordnung des Bürgermeisters informiert wurde.
Die Freien Demokraten fordern daher mit Nachdruck die Öffnung der kommunalen Spielplätze, damit Kinder, die wochenlang auf Schul- oder Kita-Besuch verzichten mussten, wieder mehr Möglichkeiten der Betätigung an der frischen Luft erhalten und auch Eltern, die viele Opfer erbracht haben, entlastet werden.

Spende für Bendorfer Tafel

FDP-Stadtratsfraktion spendet 250 € für Gesichtsmasken die über
die Bendorfer Tafel verteilt werden. Herr Paskowski von der Tafel
hat die Spende dankend entgegengenommen.

FDP Bendorf zum Haushalt der Stadt

Die FDP-Stadtratsfraktion hat dem „abgespeckten“ Haushalt in der aktuellen Stadtratssitzung zugestimmt und dazu folgende Stellungnahme zu Protokoll gegeben.
Ohne genehmigungsfähigen Haushalt können Ausschreibungen nicht erfolgen, ggf. kommen dann sogar Schadensersatzforderungen auf die Stadt zu. Die Verwaltung soll aber weiter ausgelastet arbeiten und auch Aufträge an notleidende Firmen vergeben können.
Dies gilt in besonderem Maß für die Mehrzweckhalle in Sayn, der unser besonderes Augenmerk gilt. Deshalb sind auch alle FDP-Fraktionsmitglieder dem entsprechenden Förderverein beigetreten. Nur wenn ein genehmigter Haushalt vorliegt,  kann die von allen befürwortete Untersuchung des unter der Halle verlaufenden Grabens  durchgeführt werden. Die dafür jetzt im Haushaltsentwurf vorgesehenen 60.000 € reichen aus, um danach eine Boden- bzw. Grabenuntersuchungs-Bewertung durchzuführen, und um beurteilen zu können, ob eine Sanierung oder ein Neubau unumgänglich ist. Wir folgend damit der Aufforderung „Taten zählen statt Worte“, denn ohne Haushalt liegt auch dieses Projekt brach.

Zum Thema „Sayner Hütte“ bedarf es folgender Erläuterung: vor langer Zeit hat die überwältigende Mehrheit des Stadtrats  u.a. beschlossen, dass das Rheinische Eisenkunstgussmuseum vom Sayner Schloss Ende 2019 in das zu sanierende sog. Arkadengebäude auf dem Areal der Sayner Hütte umziehen soll, was sich verzögert hat. Bei der Stadtratssitzung Anfang März d.J. ging es darum, unvorhergesehene Mehrkosten iHv. 71.000,- € zu bewilligen, was wiederum mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Bei einer Ablehnung hätte die Stadt Zuschüsse iHv. ca. 1,4 Mio € zurückzahlen und vermutlich Schadensersatzforderungen von bereits mit der Sanierung beauftragter Firmen begleichen müssen. Darüberhinaus gäbe es dann keine Unterkunft für das Museum, das im Dezember 2019 die Räume im Schloss verlassen und dringend das neue Domizil braucht.

Da ein Haushalt nur vom Stadtrat verabschiedet, also nicht durch eine Eilentscheidung der  Verwaltungsspitze ersetzt werden darf und die Gemeindeordnung zwingend die körperliche gleichzeitige Anwesenheit von mindestens 16 Stadtratsmitgliedern verlangt, haben wir an der Sitzung mit Mundschutz und Einmalhandschuhen und unter Einhaltung des Abstandsgebotes teilgenommen sowie auf Haushaltsreden verzichtet.

Wir respektieren die Entscheidung eines jeden, der sich auf Grund der Corona-Krise dazu entschlossen hat, aus Gesundheitsgründen nicht an dieser Sitzung teilzunehmen. Auch für uns, die Mitglieder der FDP-Stadtratsfraktion, wäre es das bequemste und sicherste gewesen, zu Hause zu bleiben. Allerdings muten wir vielen Berufsgruppen zu, weiter für die Allgemeinheit tätig zu sein, z.B. Ärzten, Krankenpflegepersonal, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten, Altenpflegern, Einzelhandelsverkäufern, LKW-Fahrern, Postzustellern usw. Alle gehen auch selbstverständlich davon aus, dass die Mitglieder von Bundes- und Landtagen unter Einhaltung höchster Hygienemaßnahmen die gerade in der jetzigen Krise notwendigen Gesetze beschließen. Auch auf kommunaler Ebene findet eine verantwortungsbewusste Abwägung statt, der Stadtrat in Mayen tagt beispielsweise Anfang April, obwohl dort ein genehmigter Haushalt vorliegt. Wir widersprechen deshalb der teilweise suggerierten Ansicht, nur derjenige handle verantwortungsvoll, der jeglicher Sitzung fernbleibt. Ausschuss-Sitzungen können selbstverständlich verschoben werden. Das letzte Treffen der FDP Bendorf mit dem Foto in der  Kleeblatt-Ausgabe fand übrigens am 19. Februar, am Abend vor Schwerdonnerstag statt.

Haushaltsdisziplin statt Ausgabenorgie

Pressemitteilung 24.1.2020
Mit völligem Unverständnis hat die FDP-Stadtratsfraktion in der jetzigen Stadtratssitzung zur Kenntnis genommen, dass die Fraktionen von SPD, GRÜNEN und WUM  keinerlei Anstrengungen unternommen haben, das Defizit im städtischen Hh. von 2,6 Mio €uro zu vermindern, sondern es  im Gegenteil  durch abgelehnte Einnahmesteigerungen und zahlreiche zusätzliche Ausgabenwünsche um mehr als eine halbe Million €uro vergrößern wollten. Sowohl die Kommunalaufsicht als auch ganz aktuell  der  Landesrechnungshof, der eine „Rechtswidrigkeit der bisherigen Haushaltsführung“ konstatierte,  haben deutlich zu erkennen gegeben, dass ohne Erhöhung der Realsteuern (Grund- und Gewerbesteuern) eine Genehmigung des Haushalts nicht zu erwarten ist.

Zu den Hebesätzen bei der Grundsteuer hat der Landesrechnungshof vor 2 Monaten eindeutig erklärt: „Die Hebesätze der Grundsteuer B erreichten in weiten Teilen des Prüfungszeitraums noch nicht einmal die rheinland-pfälzischen Durchschnittswerte, geschweige denn den Bundesdurchschnitt. Vor diesem Hintergrund besteht vorrangig eine Pflicht zum Haushaltsausgleich der Hebesätze für die Grundsteuer B.“ . Eine Erhöhung auf 638 % sei erforderlich. SPD, GRÜNE und WUM haben aber selbst den moderaten Vorschlag der Stadtverwaltung ohne Deckungsvorschlag abgelehnt, den Hebesatz von 370 auf 390 % zu steigern, was Mehreinnahmen von 100.000,- € erwarten lässt.  Ähnliches gilt für die Gewerbesteuer, die von 390 auf 410% laut Vorgabe der Kreisverwaltung erhöht werden sollte ( 200.000,- € prognostizierte Mehreinnahmen).

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Herbert Speyerer wies in seiner Rede darauf hin, dass die Freien Demokraten die von der Aufsichtsbehörde bzw. dem Landesrechnungshof verlangten Einnahmesteigerungen ebenfalls kritisch sehen und in der Vergangenheit Anregungen zur Gewerbesteuererhöhuing deshalb abgelehnt hätten, aber jetzt notgedrungen zustimmen, um eine Verweigerung der Haushaltsgenehmigung zu vermeiden. Bei vergleichbaren Kommunen (Andernach, Lahnstein) aber auch gegenüber dem Landkreis Mayen-Koblenz sei deutlich kommuniziert oder verfügt worden, dass ein Etat ohne die genannten Einnahmemöglichkeiten nicht akzeptiert werde mit der Folge, dass dann sämtliche Leistungen, die nicht gesetzlich oder vertraglich bereits festgelegt sind, unterbleiben müssen. Der Gestaltungsspielraum der Stadt Bendorf wäre dann für Monate lahmgelegt, eine Sondersitzung (Nachsitzen) erforderlich.

„Man kann nur das Geld ausgeben, das man hat. Es ist unverantwortlich, ohne Deckungsvorschlag unnötige Ausgaben in Höhe von fast 300.000,- € zu verlangen “, meinte auch Günther Bomm, Stadtratsmitglied und Vorsitzender des FDP-Stadtverbands.  50.000,- € für ein Klimagutachten, obwohl es zahlreiche Einrichtungen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene gibt, die kostenlos Kommunen beraten oder jetzt bereits vorsorglich 210.000,- € für Planungskosten im Zusammenhang mit der Sayner Mehrzweckhalle ohne das Ergebnis der derzeit laufenden Untersuchung des darunter verlaufenden Obergrabens und der Standfestigkeit  des Hallenfundaments abzuwarten, sind nach Auffasung der Freien Demokraten Ausdruck mangelnder Haushaltsdisziplin.

Die Liberalen haben deshalb auch dem nach einem Kompromissgespräch  etwas reduzierten Plänen der ursprünglichen „Ausgabenorgie und Einnahmenverweigerung“  zum Haushalt nicht zugestimmt.

10.12.2019Rede von Günther Bomm in der Stadtratssitzung

Nun haben wir im Stadtrat in einem Workshop im Oktober detailliert über die Vorbereitungen zu der Landesgartenschau 2026 gesprochen und uns von Prof. Wegener von dem „Team Club L94“ und Herrn Thomas Hebler von der „HauptwegeNebenwege GmbH“ in einigen Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses informiert und begeistern lassen.


Jetzt wird es Ernst und es geht um das liebe Geld.
Wie heißt es so schön, wenn ich nichts investiere kann ich auch keinen Gewinn ausschöpfen. Und so ist es auch mit den Kosten für die Bewerbung bis September 2020. Meine Fraktionskollegin und mein Fraktionskollege und ich sind davon überzeugt, dass die Bewerbung zur Landesgartenschau der Stadt Bendorf und ihren Bürgern gut tun wird. Ich denke, dass wir uns in dem Stadtentwicklungsausschuss alle einige waren, dass mit einer guten und richtig geplanten Bürgerbeteiligung und dieser „Ideenwerkstatt“ im alten Kino eine gute Bewerbung zustand kommen wird. Aber, wir werden dies in der uns gegebenen Zeit nicht alleine schaffen. Wir können dies nur schaffen durch professionelle Hilfe.
Mich hat das „Team Club L94“ überzeugt und sie sind mit ihrer Motivation auf dem richtigen Weg. Wir FDP`ler sind bereit, im Rahmen unserer Möglichkeiten uns aktiv mit einzubringen und hiermit Bendorf auf einen tollen Zukunftsweg zu bringen.

Wir haben sowieso viele Themen für die nächsten Jahre auf dem Tablett, wie:
Mobilität, Klimawandel, Migration, sozialer Frieden, wirtschaftliche Entwicklung, Inklusion, Mehrgeneration, Waldsterben und nicht zuletzt den Tourismus.


Vielleicht ist es auch bis dahin möglich, die L306 über die Jahnstraße zu führen, den Kreisel an Fillinger`s Eck und die Koblenz-Olper-Straße fertigzustellen. Dazu kommt dann noch die Beruhigung von Alt-Sayn und der Schlossstraße, vielleicht auch noch die Freitreppe am Schloss. Das sind doch tolle Zukunftsziele, die vielleicht mit der Bewerbung und dem eventuellen Zuschlag schneller und, bedingt durch die Zuschüsse des Landes, kostengünstiger realisiert werden können. Vielleicht es auch möglich, in das bereits vorgestellte, und wie ich finde, tolle Konzept mit dem Hafen, der Innenstadt und Sayn, den Feuerwehrpark in Mülhofen in dieses Konzept mit aufzunehmen.
Wir haben damals viel Geld für CIMA und Berger-Gutachten ausgegeben und es hat uns bei vielen Entscheidungen gutgetan und uns bei unseren Entscheidungen geholfen. Jetzt erarbeiten wir mit Unterstützung von Profis, der Verwaltung und des Rates und, und das ist sehr wünschenswert, mit einer großen Schar von Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus allen Bereichen und mit den Ortvereinen eine Vision, wie 2026 unser Bendorf mit seinen Stadtteilen aussehen soll und was wir bis dahin realisieren können. Stromberg ist mit uns in einer Dorfmoderation und somit auch in den ganzen Prozess mit aufgenommen.
Diese geplanten und als Haushaltsposten aufgeführten Kosten in Höhe von ca. 175.000€ sind gut investiertes Geld. Es wird uns in vielen Bereichen helfen und guttun, denn die Zukunftsplanung wird damit transparenter und hilft uns in den nächsten Jahren bei unseren infrastrukturellen Entscheidungen. Daher sind wir der Meinung, dass dies gut investiertes Geld ist.


Lassen Sie uns mit der Ideenwerkstatt altes Kino und dem Projekt der Hochschule Koblenz neue Wege begehen. Wie sagten unsere Moderatoren noch: Bendorf am Rhein – das gibt es nicht. Lassen Sie uns Bendorf wieder mit dem Rhein eins werden. Lassen Sie uns die Innenstadt bunter gestalten. Lassen Sie uns aus dem Kino eine Blumenhalle machen. Lassen Sie uns die Wege von Bendorf nach Sayn mit eisernen Tafeln verschönern, bevor wir in Sayn unser wunderschönes aber teures kulturelle Erbe in den Vordergrund stellen. Lassen Sie uns aus dem Schosspark einen richtigen Park machen. Lassen Sie uns einen Wohnmobilparkplatz einrichten und für Sayn eine neue Halle bauen. Packen wir es an!

Sollten wir, wovon ich natürlich heute nicht ausgehe, dennoch nicht den Zuschlag für die Landesgartenschau 2026 erhalten, so haben wir alle gemeinsam ein Zukunftskonzept mit einer hervorragenden Moderation erarbeitet. Darauf können wir stolz sein und aufbauen. Wir können die Zukunft von unserer Heimatstadt planen, ja beeinflussen. Das muss eigentlich jedem klar sein.


Wir sollten uns alle einig sein und die Landesgartenschau wollen. So soll es auch nach außen dringen und daher bitte ich sie alle, liebe Kolleginnen und Kollegen, diesem Posten des Haushaltes 2020 zuzustimmen und das Partizipationsverfahren in Gang zu setzen, Enthaltungen helfen uns nicht weiter. Lassen Sie uns mit einer Stimme sprechen und gemeinsame dieses Großprojekt mit der Bendorfer Bevölkerung angehen. Die nächsten Verantwortlichen für diese Stadt werden es uns danken.

18. Juli 2019

Die Einrichtung eines Jugendbeirats (Jugendvertetung nach § 56b GemO) für die 12 bis 18 – jährigen in Bendorf soll nach Auffassung der hiesigen FDP zur besseren Vertretung der Interessen jugendlicer Mitbürger vom Stadtrat beschlossen werden. Nach Aussage des Fraktionsvorsitzenden Herbert Speyerer existieren zwar bislang Beiräte zur Integration/Migration,  für Senioren sowie für behinderte Menschen, nicht aber für diejenigen, die die Zukunft dieser Stadt darstellen.Ein weiterer Antrag der Bendorfer Freien Demokraten für die August-Sitzung des Stadtrats beschäftigt sich mit der aktuell diskutierten Frage, ob ein „Digitalausschuss“  gebildet werden soll. Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm  hält es für erforderlich, zunächst Fakten zu sammeln, um kompetent entscheiden zu können, ob ein solcher Ausschuss die Digitalisierung der Verwaltung  eherfördert oder aber letztlich  behindert. „Eine umfassende Digitalisierung von Verwaltungsabläufen ist notwendig und bundesweit ein besonderes Anliegen der Liberalen, aber zunächst ist doch zu klären, was bereits seitens der Stadtspitze umgesetzt worden ist und was in welchem Zeitrahmen als nächstes geplant ist“, so der für dieses Thema zuständige stellvertrende Fraktionsvorsitzende.Schließlich mahnen die Freien Demokraten eine Antwort des Bürgermeisters zu ihrer Anfrage an, ob zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Absprache mit den Busunternehmen sog. Minibusse  auch hier eingesetzt werden können, so wie es die evm für einige Höhenstadtteile in Koblenz vorgesehen hat.Mit diesen drei vorrangigen Anliegen aber auch weiteren Anregungen der von der FDP benannten Ausschussmitgliedern beschäftigte sich deren „erweiterte Fraktion“ bei einer ersten Arbeitssitzung vor wenigen Tagen in der Sayner Scheune.   Zwei besondere Anliegen der erstmals in den Stadtrat gewählten  Christine Graef waren dabei einerseits  die Situation der Kindertagesstätten bzw. die Betreuung der Grundschulkinder in der Ferienzeit nach der Schließung des Kinderhorts und der Umstellung der Verpflegung im Hadeki sowie andererseits die Verkehrslärmbelastung in der Koblenz-Olper-Straße.