Aktuelles 2. Halbjahr 2020

4. Oktober 2020
Marienkapelle im Schlosspark

Schon im Jahr 1708 ließ Kurfürst Johann Hugo von Orsberck ein altes Heiligenhäuschen, das an der steinernen Brücke über den Sayn- und Brexbach, der Straße von Engers nach Sayn stand, wiederherstellen. Als im Zuge der Straßenänderung und des Verkaufs des Geländes, zunächst an den Grafen Boos, dann an Fürst und Fürstin Sayn-Wittgenstein der Schlosspark in den 1850er Jahren neu angelegt wurde, entstand im Jahr 1862 im Auftrag von Fürstin Leonilla die jetzige neugotische Kapelle mit der eindrucksvollen Pieta. Die Kapelle wird noch heute von Sayner Bürgern besucht, die ihre Gebete an die "schmerzensreiche Muttergottes" richten wollen.

Man sagt ihr Beistand, Heilung und Hilfe in notleidenden Zeiten zu. Davon zeugen zahlreiche Danksagungen. Dass dieses Kleinod noch existiert, verdanken wir ehrenamtlich tätigen Mitbürgern. Dieses Engagement wird immer wieder gröblich durch sogenannte Vandalen verletzt, indem man das Umfeld zu wilden Picknickgelagen missbraucht. Die Hinterlassenschaften sind einfach widerlich und verhindern somit, dort Ruhe und Einkehr zu halten, so wie es eigentlich sein sollte.

Mit einer verstärkten Kontrolltätigkeit, die der FDP Stadtverband Bendorf hiermit fordert, könnte vielleicht eine Besserung erzielt werden. Vielleicht auch durch einen plakativen Hinweis, dass dies eine Ort der Besinnung sei, worauf man doch bitte Rücksicht nehmen sollte.

29. August 2020
Wahlkreismitgliederversammlöung zur Aufstellung der Wahlkreisbewerber und Ersatzbewerber zur Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 10 - Hotel Heinz, Höhr-Grenzhausen

Von der Versammlung wurde für den Wahlkreis 10
(Bendorf-Vallendar-Höhr-Grenzhausen, Weißenthurm)
Mathias Koch (Vordergrund Mitte) einstimmig gewählt.
Als Ersatzbewerber wurde unser Schatzmeister
Daniel Lemke ebenso einstimmig gewählt.

Für uns waren bei dieser wichtigen Versammlung
Herbert Speyerer, Karl-Otto Hahn und Günther Bomm, der im Namen des Stadtverbands gratulierte und tatkräftige Unterstüzung für den Wahlkampf zusagte.

Ebenso tat dies unsere MdB Sandara Weeser (im Vordergrund rechts), die gerne wieder einmal zu einem Besuch nach Bendorf kommen möchte.

8. August 2020

Oase Schlossweiher

"Mit großer Sorge ist zu beobachten, dass offenbar die wenigen Fische,
die noch im Schlossweiher leben, wegen des Sauerstoffverlustes im Wasser
durch die extreme Hitze, einzugehen drohen.Man sieht sie, nach Sauerstoff suchend, zunehmend nahe der Wasseroberfläche schwimmend.

Der geringe Zulauf kann diesen Mangel nicht kompensieren, wohl aber, die Wiederinbetriebnahme der Fontaine. Wir fordern daher die Verwaltung auf,
die Fontaine im Schlossweiher wieder in Betrieb zu setzen, damit der Weiher
nicht stirbt bzw. umkippt, sondern noch lange für Mensch und Tier ein Oase bleibt.

10. Juli 2020

Spielplätze im Stadteil Stromberg

“Ein großartiges Treffen der Stromberger Eltern und Kinder“, so FDP-Fraktionsvorsitzende Herbert
Speyerer, das deutlich zeigt, wie stark die Betroffenen daran interessiert sind, geeignete Spielgeräte für den neu zu errichtenden Spielplatz im Neubaugebiet Stromberg-Süd-II zu erhalten.


Die FDP-Stadtratsfraktion hatte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass vor der Entscheidung des Bau- und Vergabeausschusses, neue Spielgeräte anzuschaffen, eine Beteiligung der Betroffenen bei einem Ortstermin erfolgt. Damit wurde auch der Vorgabe in der Gemeindeordnung entsprochen, wonach Kinder und Jugendliche bei Maßnahmen, die sie betreffen, angemessen zu beteiligen sind. Auf Grund des Vertagungsantrags, für den sich Ausschussmitglied Karl-Otto Hahn stark gemacht hatte, konnten jetzt zahlreiche Eltern mit ihren Kindern, die zu der waldumsäumten Grünfläche im Neubaugebiet gekommen waren,  bunte  Punkte für die bevorzugten und altersgerechten Spielgeräte verteilen und den Mitgliedern des Ausschusses eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage verschaffen.
„Stromberg macht deutliche Fortschritte, was die Zukunftsentwicklung dieses Ortsteils betrifft“ stellte Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm bei dieser Gelegenheit fest. Die am Jahresbeginn gestartete „Dorfmoderation“ mit dem Ziel, unter breiter Beteiligung der Bevölkerung einen Dorfentwicklungsplan zu erstellen, biete wegen der dann möglichen finanzielle  Zuschüsse für private und öffentliche Maßnahmen mit ortstypischer Prägung eine gute Zukunftsperspektive, hoffentlich auch für Gastronomie und Nahversorgung.
Der Baufortschritt am Freizeitgelände 3-Zinnen durch ehrenamtliche Renovierun gsarbeiten der Bendorfer Turnerschaft, die das Areal erworben hat, bringt neues Leben in ein vom Verfall bedrohtes Gebäude und bietet Jugendlichen in Zukunft einen Treffpunkt und außerdem ein multifunktionales Spielfeld für sportliche Aktivitäten. Diesen Gesichtspunkt und die der Stadt eingeräumte Möglichkeit, das Areal drei Wochen kostenfrei für Ferienfreizeiten nutzen zu dürfen, freute insbesondere FDP-Stadträtin Christine Graef, die sich unter anderem im Ausschuss für Jugend und Sport sowie beim „Runden Tisch Klimaschutz“ engagiert, aber auch beim Thema „Ideenkino und Landesgartenschau 2026“. Die Bendorfer Freien Demokraten haben der Turnerschaft den Standort 3-Zinnen der Turnerschaft vorgeschlagen und dieses Vorhaben von Anfang an auch gegen manche Widerstände unterstützt.

Stromberg wird außerdem ab Dezember nächsten Jahres erheblich bessere Busverbindungen durch die neue Linienausschreibung des Landkreises erhalten, nämlich eine stündliche Erreichbarkeit.      Für das verbesserte ÖPNV-Konzept in Mayen-Koblenz hat sich – gemeinsam mit anderen Fraktionen – auch die FDP-Kreistagsfraktion stark gemacht, der seit einem Jahr nach langer Vakanz mit Herbert Speyerer wieder ein Vertreter der „rechten Rheinseite“ angehört. Der vom Stadtrat aktuell beschlossene zweite Kreisel Richtung Nauort unterstützt dieses Mobilitätsvorhaben. Ab 2021 erhält Stromberg mit der Linie 155 eine stündliche Verkehrsanbindung von früh morgens bis spät abends - und das an allen Tagen- auch an Sonn- und Feiertagen.
Die Erweiterung der Stromberger Kindertagesstätte mit größerem Außenbereich, aber auch neue Ideen, wie z.B. eine Aussichtsplattform an der L 306 in der Einfahrt zur Burg Sayn (von der FDP schon 2018 angeregt), Haushaltsmittel für die Dieter-Trennheuser-Halle und andere Beispiele zeigen, dass der sog. „Höhenstadtteil“ immer wieder wichtige kommunalpolitische Themen bietet.

Auch zwei neue innerstädtische Verbindungen erschließen die bisher vom ÖPNV vernachlässigten Stadtgebiete. Die Vierwindenhöhe, Mülhofen und weite Teile von Sayn, wie Friedrichsberg, werden künftig durch die Linien 151 und 152 versorgt. Hierbei handelt es sich sozusagen um Bemühungen mit Alleinstellungsmerkmal der Bendorfer FDP, die diese Forderungen stets mit Nachdruck und nun mit Erfolg verfolgte.

Von Links: Ulla, Tina, Steffen, Ben und

Bernd Lellig, Daniel Lemke, Günther Bomm,

Herbert Speyerer, Tina Graef

100 Jahre Schreinerei Lellig

15. Juli 2020

Der FDP Stadtverband und die FDP Stadtratsfraktion Bendorf statteten der Schreiner Lellig jetzt einen Besuch ab. Auf Grund der Coronapandemie war dieser Besichtigungstermin anlässlich des 100jährigen Firmenjubiläums einvernehmlich um 3 Monate verschoben worden. Der Stadtverbandvorsitzende Günther Bomm gratulierte im Namen der Bendorfer Liberalen und betonte: „Sie feiern Ihr Firmenjubiläum mit Zuversicht und Optimismus. Damit haben Sie schon zwei klassische Erfolgsfaktoren verinnerlicht. Ein Unternehmen kann man nicht auf Glück aufbauen. Es wird durch mutige Entscheidungen und ausgeprägtes Wissen betrieben. Das Geheimnis eines erfolgreichen Unternehmens sind Kreativität und Innovationskraft. Deshalb sind wir uns sicher, dass Sie auch weiterhin sehr erfolgreich sein werden. Die Gratulanten wünschten dem Familienunternehmen Lellig von Herzen weiterhin viel Erfolg, viele Kunden, viele Aufträge, gute und motivierte Mitarbeiter und hervorragende Umsätze.


Die Schreinerei Lellig im Gewerbepark Langfuhr besteht bereits in der vierten Generation, die fünfte soll folgen und sich weiterhin dem Thema Holz sehr positiv verbunden fühlen.
Der Mangel an Gewerbeflächen in Bendorf war ein heftig diskutiertes Thema; ebenso die sehr unterschiedliche Bearbeitungsdauer bei Sterbefällen in den diversen Kommunen des Landkreises bzw. der Stadt Koblenz. Hier ist besonders zu erwähnen, dass durch eine verbesserte und kundenorientierte Digitalisierung in den Verwaltungen eine zeitnahe Erledigung erfolgen könnte. Die derzeitige Situation des Mittelstandes, besonders die des Handwerkes und der Gastronomie erweiterten das Gesprächsthema, das sich besonders auf den örtlichen Raum bezog.