03.07.2017
FDP-Spende an First Responder Gruppe Bendorf

Scheckübergabe von Günther Bomm an Hubert Steinbach

Bei einem Notfall schnell am Einsatzort sein und lebenserhaltende Maßnahmen einleiten – das ist die Aufgabe des ehrenamtlichen First-Responder-Teams Bendorf unter Leitung von Kurt Schneider, seit 2007 angegliedert an das Deutsche Rote Kreuz in Bendorf. Da z. B. bei einem Herz- oder Schlaganfall jede Minute zählt, kann es die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungswagens überbrücken und Leben retten.
Der FDP-Stadtverband Bendorf hatte deshalb bei der letzten Vorstandssitzung beschlossen, diese aufopfernde Tätigkeit – zuletzt 17 Einsätze in 20 Tagen, jährlich mehr als 170 Einsätze – durch eine großzügige Spende zu unterstützen. Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm konnte zusammen mit seinen Vorstandskollegen Herbert Speyerer, Karl-Otto Hahn und Tom Graef einen Scheck in Höhe von 400,00 Euro an die DRK-Helfer überreichen. Er betonte bei der Übergabe, dass die Liberalen damit den unermüdlichen Einsatz von Bendorfern für Bendorfer honorieren und zur Nachahmung motivieren wollen: „Leben retten ist wichtiger als Wahlkampf.“

02.08.2017
August-Stammtisch der FDP Wahlkreis 10

Mitglieder und Freunde der FDP aus den Stadtverbänden Bendorf und Vallendar sowie aus dem Verbandsgemeindeverband Weißenthurm trafen sich am 2. August in Vallendar zur gemütlichen Stammtischrunde. Auch die Vorsitzende des Kreisverbandes Mayen-Koblenz, Frau Susanne Rausch-Preißler, nahm an diesem Treffen teil.
Zusammen mit dem Direktkandidaten der FDP im Wahlkreis 199 Koblenz, Florian Glock, wurden Wahlkampfaktionen zur anstehenden Bundestagswahl beraten und festgelegt. Man ist voller Zuversicht, auch im hiesigen Raum wieder ein respektables Wahlergebnis erzielen zu können.
Paul Peter Baum, Vorsitzender des Stadtverbandes Neuwied, berichtete von seiner Bereitschaft und Entschlossenheit, wieder als OB-Kandidat in der Stadt Neuwied anzutreten. „Wir hatten einen tollen OB“, so Baum und beharrt darauf, dass sich daran auch in der Zukunft nichts ändern darf.

08.08.2017
FDP Bendorf zu Gast in der Vulkanhalle Kruft
“Auf in die Zukunft - Ideen für die weltbeste Bildung”
mit Nicola Beer, Hubertus Porschen und Manuel Höferlin
„Die weltbeste Bildung“ für unsere Kinder – das ist das ehrgeizige Ziel  der Liberalen für die kommende Legislaturperiode  und das Motto, unter dem der FDP-Kreisverband Mayen-Koblenz jetzt in die Vulkanhalle nach Kruft eingeladen hatte.
Nicola Beer, die Bundesgeschäftsführerin der FDP, konnte insbesondere aus ihrer Erfahrung als ehemalige hessische Kultusministerin  zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung der Bildungspolitik machen, dazu gehört auch die Forderung nach mehr Bundeskompetenz aber auch mehr Eigenverantwortlichkeit für unsere Schulen.
Dr. Hubert Poschen bereicherte den Abend aus Sicht der Jungen Unternehmer mit zukunftsweisenden Vorschlägen und Beispielen aus dem europäischen Ausland, wobei der liberale Grundsatz „Leistung muss sich lohnen“ seine volle Unterstützung fand.
Manuael Höferlin, der FDP-Spitzenkandidat für Rheinland-Pfalz, ist Inhaber eines IT-Unternehmens  im Landkreis Bingen und stellte die Notwendigkeit der Digitalisierung dar: die Jugendlichen von heute werden für Berufe lernen müssen, die es jetzt noch gar nicht gibt, so dass Medienkompetenz schon in der Schule ein Schwerpunkt werden müsse.
Die auf hohem Niveau geführte Diskussion wurde von der Kreisvorsitzenden Susanne Rausch-Preissler aus Monschau  moderiert, die zahlreiche Gäste begrüßen konnte, darunter auch die FDP-Direktkandidaten für den Bundestag Sandra Weeser,  Carina Konrad und Florian Glock.
Die FDP Bendorf war mit einer starken Abordnung vertreten. Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm freute sich besonders über die Anerkennung, die der neu gewählte Beisitzer im Stadtverband und ehemalige Gymnasiallehrer, Peter Meffert aus Mülhofen, für sein  ehrenamtliches Projekt  erhielt, digitales Denken bereits in der Vor- bzw. Grundschule mit Hilfe eines Spielzeug-Roboters „Bee-Bot“ (zu deutsch „Bienen-Roboter“) spielerisch zu vermitteln.

23.08.2017
Sandra Weeser zu Gast bei UPS Bendorf
FDP - Firmenbesuch bei UPS Bendorf



(von Links: Felix Sobbe, Sandra Weeser, Hendrik Sandbrink, Marian Slusarek, Günther Bomm, Herbert Speyerer)

Die Spitzenkandidatin der FDP im hiesigen Bezirk für den Bundestag  Sandra Weeser  hat vor ihrer derzeitigen Tätigkeit als Vizepräsidentin der SGD-Nord lange Jahre in mittelständischen Firmen gearbeitet, teilweise auch in Frankreich und in den USA.
Sie hat deshalb gerne die Einladung von UPS (United Parcel Service) angenommen, dessen „Package-Center“ mit Sitz im Bendorfer Hafen zu besichtigen und sich über die Firmenentwicklung  zu informieren. Hierbei wurde sie von den Parteifreunden Günther Bomm (Stadtverbandsvorsitzender) und Herbert Speyerer (Stadtratsmitglied) begleitet.
Herr Hendrik Sandbrink – public affaires - stellte das weltweit erfolgreich operierende Unternehmen mit Sitz in Atlanta vor. Der Umsatz des Kurier-Express-Paketdienstes liegt bei knapp 60 Milliarden US-Dollar, die Beschäftigtenzahl bei über 440.000, UPS betreut außerdem eine der weltweit größten Luftfrachtflotten.
Der Bendorfer Niederlassungsleiter Felix Sobbe zeigte den Besuchern den seit langem hier eingerichteten Standort, wo täglich zwischen 4.30 Uhr und Mitternacht über 10.000 Zustellpakete von insgesamt 141 Mitarbeitern (davon 58 Vollzeitzustellern) abgefertigt werden. Deren durchschnittlich weit über 10 Jahren liegende Betriebszugehörigkeit zeige die Zufriedenheit der Beschäftigten, die sich betriebsintern weiter qualifizieren und beispielsweise auf Kosten des Arbeitgebers den LKW-Führerschein erwerben könnten.
Zahlreiche Informationen über Sicherheit, Rechtsbestimmungen, Fahrzeugflotte, Fahrradkuriere, Elektromobilität und Firmenphilosophie sowie die hohe Bedeutung des freien Welthandels prägten den Betriebsrundgang auf dem angepachteten Gelände.
Mit Genugtuung konnten die Liberalen vernehmen, dass der hiesige Standort aufgrund der hervorragenden Verkehrsanbindung nicht gefährdet ist.

02.09.2017
Direktkandidat Florian Glock zu Gast beim Burgen- und Parkfest in Bendorf-Sayn

Als einziger Direktkandidat aus dem Wahlkreis Koblenz war Florian Glock bei der Eröffnung
des 39. Burgen- und Parfestes in Sayn anwesend und auf der Bühne.

10.09.2017
Sommerfest der FDP in Winningen
Am 10. September 2017 fand unser Sommerfest statt. Besonders erfreulich war, dass Sandra Weeser und Daniela Schmitt (Staatssekretärin) teilgenommen haben.
mit unseren Freunden aus Vallendar
Der FDP-Direktkandidat für den Wahlkreis Koblenz hatte zu einem Liberalen-Sommerfest ins Weingut Heymann-Löwenstein eingeladen und konnte dort unter anderem die beiden stv. Landesvorsitzenden Sandra Weeser (Vizepräsidentin der SGD-Nord) und Daniela Schmitt (Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau) begrüßen.
Sie betonten den engen  Zusammenhang  zwischen  Tourismus  und  Weinbau,  erwähnten die Aufwertung  von Mittelstand  und Handwerk  ("Ein Meister ist so viel  wert wie ein Master") und den größten  Investitionshaushalt des Landes  Rhld.-Pfalz, seit die  FDP dieses Ministerium  leitet. Die Freien Demokraten aus Bendorf und Vallendar waren - ebenso wie die Jungen Liberalen - mit einer starken Delegation angereist und gehen motiviert in die letzte Wahlkampfwoche.

24.09.2017
Endspurt Wahlkampf
Mit großer Freude nahmen die Mitglieder und Interessenten der FDP Bendorf das Bundestagswahl am Sonntagabend zur Kenntnis und feierten gemeinsam den hart erkämpften Wiedereinzug in  das Parlament.
Hierbei konnte Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm mit Stolz feststellen, dass das Bendorfer Ergebnis für die Freien Demokraten mit 10,9% noch über dem Landesergebnis von 10,4% bzw. dem Bundesergebnis mit 10,7% liegt und auf die kontinuierliche Basisarbeit der Parteifreunde vor Ort zurückzuführen ist. Er dankte deshalb den Wählern für das Vertrauen und den Mitgliedern und Helfern für den monatelangen ehrenamtlichen Einsatz.
Am Tag zuvor hatten die Direktkandidaten der FDP, Sandra Weeser und Florian Glock, den Infostand an der Sparkasse in Sayn  besucht und sich bei allen Aktiven bedankt. Frau Weeser, bislang Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord und nun Mitglied des Bundestages, hob dabei nochmals hervor, dass der Stadtverband Bendorf stets konstruktiv auf Bezirks- und Landesebene mitarbeite und viele politische Impulse (z.B. zur Machbarkeitsstudie eines Bahntunnels Siegburg-Wiesbaden zwecks Entlastung des Rheintals vom Güterverkehrslärm) gebe, weshalb sie aus der Fülle der im Bezirksverband aufgebauten Infostände  den in Sayn zum Wahlkampfabschluss aufgesucht habe. Erfreulich sei auch, dass alle Neumitglieder im Stadtverband bereits für verschiedene Landesfachausschüsse nominiert worden wären.
Den Bendorfer Liberalen ist bewusst, dass nun schwierige Koalitionsverhandlungen beginnen.

04.10.2017
Herbst-Stammtisch in der Sayner Scheune
Günther Bomm, den Vorsitzenden des FDP-Stadtverbandes Bendorf,
besuchen immer gerne viele Parteifreunde, z.B. Prof Martin Kaschny,
stv. Vorsitz FDP Bezirk Koblenz, hinter Gerhard Gareis, Vallendar,
Florian Glock, Direktkandidat Koblenz BTW17, hinter Karin Gareis;
in der Reihe zur Wand Adolf Kölbach, ständig elektron. FDP-Aktiver;
neben Günther Bomm, Dr. Paul Peter Baum,, scheidender Vorsitz FDP Stadt Neuwied
Der monatliche FDP-Stammtisch, der abwechselnd von den Ortsverbänden Bendorf, Vallendar und Weißenthurm ausgerichtet wird, erfreut sich zunehmender Beliebtheit: beim Oktober-Termin in der Sayner Scheune konnte Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm neben den Parteifreunden aus der Region auch interessierte Nichtmitglieder begrüßen. Prominente Gäste waren der stellvertretende Bezirksvorsitzende Prof. Martin Kaschny aus Lahnstein und der FDP-Direktkandidat Florian Glock (Doktorand im Fach Politologie), der auf Platz 5 der Landesliste nur knapp den Sprung in den Bundestag verpasst hat.
Die Anwesenden bedankten sich bei ihm für seinen engagierten Wahlkampf und gratulierten zu seinem  guten Ergebnis, was sich in den über dem Landesdurchschnitt liegenden Erststimmen niederschlägt. Das hervorragende FDP-Resultat in Bendorf, speziell im Ortsteil Sayn, war ebenso Thema der angeregten Aussprache wie die Oberbürgermeisterwahlen in Koblenz und Neuwied, die ja ebenfalls am 24. 9. stattgefunden hatten.
Hoch erfreut sind die Liberalen, dass sie jetzt nach einer vierjährigen „Durststrecke“mit Sandra Weeser aus dem Kreis Altenkirchen (bisher Vizepräsidentin der SGD Nord) und Carina Konrad (Landwirtin aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis) zwei Ansprechpartner aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz im Bundestag  haben.

04.11.2017
Kinderhort Bendorf
Es ist mehr als ärgerlich, dass die SPD-Stadtratsfraktion jetzt mit falschen Behauptungen versucht, das vom Stadtrat verabschiedete „Zukunftskonzept für Kindertagesstätten, Jugendpflege und Ferienbetreuung“ für eigene parteipolitische Zwecke zu missbrauchen.
Unzutreffend ist z.B. die Behauptung, dass „dem Bürgermeister eine Blankovollmacht gegeben wurde, ein Konzept der Kinderbetreuung nach eigenen Vorstellungen aufzusetzen“. Dies steht auch im Widerspruch zu der in der selben Pressemitteilung zitierten Äußerung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Manfred Bauer, wonach die Sozialdemokraten angeblich „der Verwaltung vertrauen, dass sie ein gutes und nachhaltiges Konzept zur Kinderbetreuung erstellen kann und wird.“
Unser FDP-Stadtratsmitglied Herbert Speyerer, der vor mehr als 27 Jahren maßgeblich an der Errichtung des Bendorfer Kinderhortes beteiligt war und schließlich auch zum „Ehrenvorsitzenden“ des damaligen Kinderhortvereins gewählt worden bin, stört sich besonders daran, dass die SPD  jetzt in populistischer Weise den irrigen Eindruck zu erwecken versucht, nur sie habe sich um die Jugendarbeit in der Stadt verdient gemacht. Statt dem ursprünglich vorgesehenen Abbau hat Herbert Speyerer mit den anderen Fraktionsvorsitzenden in den letzten fünf Monaten für einen „Aus-, Um- und Neubau“ eines Gesamtkonzepts gekämpft, der eine Reihe von Verbesserungen für Kindergarten- und Grundschulkinder bringt:
- In Stromberg ist jetzt  nicht nur ein Billiganbau vorgesehen, vielmehr sollen zwei neue Gruppenräume an der dortigen Kita entstehen,
- Die beiden provisorisch eingerichteten Gruppen in Mülhofen bleiben – entgegen den bisherigen Überlegungen der Verwaltung – bestehen, bis die in Stromberg funktionsfähig sind.
- Die Stadtverwaltung richtet im Haus des Kindes eine weitere Kita-Gruppe ein.
- Die Stadtverwaltung hat so schnell wie möglich im Einvernehmen mit den Schulen eine bedarfsgerechte Betreuung außerhalb der Unterrichtszeiten für alle Bendorfer Grundschulkinder zu schaffen (ursprünglich war allenfalls von einem „Mitwirken“ die Rede).
- Die Stadtverwaltung hat außerdem spätestens ab den Sommerferien 2018 ein Angebot einer bedarfsgerechten Ferienbetreuung in Zusammenarbeit mit Vereinen und Gruppierungen zu schaffen.
- Die Stadtverwaltung hat hierüber dem Stadtrat regelmäßig zu berichten.
- Bzgl. des derzeitigen Kinderhortes für 20 Kinder als freiwillige Leistung ist eine weitere Bestandsdauer von 20 Monaten erreicht worden, obwohl der Landesrechnungshof und auch die Kreisverwaltung eine frühere Schließung gefordert bzw. befürwortet haben.
Ziel ist also eine Unterstützung für alle Kindergartenkinder und ca. 500 Grundschulkinder und nicht nur für 20 aus einem der acht Kitas wie bisher.  Jugendarbeit in Bendorf wird also nicht billiger, sondern umfassender, und wir gehen an die Grenze der finanziellen Leistungsfähigkeit. Die SPD unterschlägt dabei gerne, dass die außerschulische Betreuung von Grundschülern  keine städtische Aufgabe ist, sondern eine des Landes Rheinland-Pfalz, so dass die  Sozialdemokraten, die ja auch grundsätzlich die Schließung befürworten,  gut beraten wären, bei der ihrer Partei  angehörenden  Kultusministerin Dr. Hubig in Mainz eine nachhaltige finanzielle Bezuschussung  anzufordern.  

08.11.2017
Bendorfer Wirtschaftstag 2017 in der Krupp`schen Halle

Bürgermeister Michael Kessler, Sandra Wesser MdB FDP, Günther Bomm (Vorsitzender FDP Bendorf)

November 2017
Sandra Weeser, MdB stellv. Landesvorsitzende Rheinland-Pfalz zur Beendigung der Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU, Grüne und FDP:
In intensiven und schwierigen Sondierungsrunden haben die Verhandlungsführer der FDP versucht, mit den Vertretern der anderen Parteien eine Verständigung herzustellen und tragfähige Lösungen auszuhandeln. Die Freien Demokraten sind dabei klar von Anfang an mit dem Ziel in die Gespräche gegangen, echte Trendwenden für Deutschland insbesondere bei den Themen Bildung, Digitalisierung und Finanzen zu erreichen, um so die Modernisierung Deutschlands vorantreiben zu können.
Wir waren uns in den Gesprächen der großen Herausforderung für Deutschland bewusst und haben deshalb auch bei unseren Kernthemen Kompromisse angeboten. Dies war zum Beispiel bei Fragen der Energie- und Europapolitik der Fall.  Die Bereitschaft war sehr hoch trotz gravierender Unterschiede mit CDU/CSU und Grünen eine gemeinsame Gestaltungslinie für Deutschland herauszuarbeiten.
Aber auch nach Wochen der Verhandlung lag am Ende eine Ansammlung von Punkten vor, die aus unserer Sicht zu viele Widersprüche, offene Fragen und Konflikte beinhaltet hat und zu teuer mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger erkauft gewesen wäre. Zudem wurden ausgehandelte Kompromisse immer wieder in Frage gestellt wie beispielsweise der Abbau des Solidaritätsbeitrags in dieser Legislaturperiode. Es hat sich gezeigt, dass die vier Gesprächspartner keine gemeinsame Vorstellung von der Modernisierung unseres Landes haben und vor allen Dingen keine gemeinsame Vertrauensbasis entwickeln konnten. Eine Vertrauensbasis und eine gemeinsam geteilte Idee sind aber die Voraussetzung für eine stabile Regierungsbildung.
Aus diesem Grund haben die Verhandlungsführer der FDP die Sondierungsgespräche Sonntagnacht beendet. Wir sind davon überzeugt, dass Deutschland auf zahlreichen Gebieten Erneuerung braucht und stehen deshalb weiterhin für einen echten Politikwechsel. Es geht um die zentralen Themen: Aufstieg durch Bildung als Schlüssel für mehr Fairness zu ermöglichen, Digitalisierung als Schrittmacher für die Wirtschaft voranzutreiben, eine faire Balance zwischen Privat und Staat herzustellen,  einen durchsetzungsfähigen Rechtsstaat zu garantieren und eine vernunftorientierte Energiepolitik sowie eine neue Einwanderungspolitik zu gestalten.
Der Politikwechsel war in dieser Konstellation leider nicht zu erreichen.
Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.
Link zum Mitschnitt der Pressekonferenz, in der Christian Lindner und Wolfgang Kubicki die Entscheidung verdeutlichen. www.youtube.com/watch

28.11.2017
Staatssekretärin Daniela Schmitt (FDP) vom Ministerium Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau zu Gast in Bendorf

Im Schloss Sayn von links: Karl-Otto Hahn, Daniel Lemke, Karin Plank-Dietz, S.D. Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Daniela Schmitt, Herbert Speyerer, Prinz Casimir, Günther Bomm

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bendorf mit Bürgermeister Michael Kessler

Im Rathaussaal von links, Werner Prümm, Karin Plank-Dietz, Daniel Lemke, Günther Bomm, Daniela Schmitt, Herbert Speyerer, Michael Kessler (BM), Karl-Otto Hahn.

Die Staatssekretärin im Mainzer Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt, besuchte auf Einladung des FDP-Ortsverbandes die Stadt Bendorf. Gegenstand der Gespräche, an denen die hiesigen Parteifreunde mit ihrem Vorsitzenden Günther Bomm teilnahmen, war die Umsetzung des vom Stadtrat vor kurzem beschlossenen Tourismuskonzepts.
 Gelegenheit zur Erläuterung bot dabei der Empfang im Sayner Schloss durch Fürst Alexander  und dessen Sohn Casimir. Das Areal Sayner Hütte, eine noch zu planende fußläufige Verbindung zum Schlosspark mit dem Garten der lebenden Schmetterlinge, Schloss mit Eisenkunstgussmuseum und Burg, Hein´s  Mühle, die im Patronat des Landes stehende Abteikirche, der Kletterpark, das Pfadfinderlager im Brexbachtal, der Rhein- und der Saynsteig, der Limes,  das Freibad sowie eine noch zu definierende Nutzung der Brexbachtalbahn bieten einen idealen Grundstock für die beabsichtigte Bewerbung einer Landesgartenschau 2026.   Die Wiederherstellung der Freitreppe vom Schloss zum Schlosspark, zu der sich das Land vertraglich verpflichtet hat, würde dann auch zahlreiche Parkplätze für Besucher ermöglichen.
 Im Anschluss an die Besichtigung empfing Bürgermeister Michael Kessler Staatssekretärin Schmitt im Rathaus und erläuterte das Tourismuskonzept mit dem Ziel einer Bewerbung für die Landesgartenschau. Herr Prümm übergab als Wirtschaftsförderer  hierzu eine reich bebilderte Zusammenstellung der  bereits auf dichtem Raum  vorhandenen touristischen „Highlights“, geprägt durch Nachhaltigkeit. Barrierefreiheit und  Einzigartigkeit sowie ein breites Angebot für unterschiedliche Altersgruppen.  Der Eintrag ins sog. „Goldene Buch“ beendete den Besuch der sichtlich positiv beeindruckten Staatssekretärin, die für den Bereich „Tourismus“ zuständig ist. Sie lobte das engagierte kommunalpolitische Engagement der Ehrenamtlichen in den zahlreichen Fördervereinen und sagte eine kontinuierliche Dialogbereitschaft zu, voraussichtlich verbunden mit einem weiteren Besuch im kommenden Jahr.

09.12.2017
„Mangelnde Grundversorgung“
Mit einem großen Medienspektakel und einer breit angelegten Befragung der Ortsbürgermeister im nördlichen Rheinland-Pfalz ermittelt man, was allen längst bekannt ist, nämlich dass die Grundversorgung im ländlichen Raum unzureichend ist. Aber die ist nicht nur im ländlichen Raum, sondern z.B. auch in Vororten von Städten, wie z.B. in Bendorf-Stromberg so. Dieser Stadtteil ist von vielen Dingen regelrecht abgehängt, obwohl die Stadt mit den Baugebieten Stromberg I und II viele neue Bürger dorthin lockte. Hier fehlt es gänzlich an einer Grundversorgung, es gibt keine medizinische Versorgung vor Ort( immerhin gibt es einen Tierarzt) und der ÖPNV ist an Wochenenden und Feiertage höchst ungenügend.
Wir sind der Meinung, dass man, wenn man neue Baugebiete auflegt, dies auch mit der Verpflichtung der Kommune einhergehen müsste, für eine Grundversorgung zu sorgen. Orte im Landkreis MYK, wie Kettig, die für eine Grundversorgung ihrer Bürger kämpfen oder Kobern-Gondorf, die ein Grundstück zur Ansiedlung eines Marktes erwerben um die Grundversorgung sicherzustellen, handeln vorbildlich im Sinne ihrer Bürger.
Derartige Aktivitäten sind in Bendorf Fehlanzeige! Zahlreiche Mitbürger – vor allem die älteren in unserer Gesellschaft - sind auf die Nahversorgung angewiesen. Sie sind eben nicht fit in den neuen Medien und können sich nicht die Lebensmittel über Internet-Dienste anliefern lassen, auch sind sie nicht mehr uneingeschränkt mobil. Hinzu kommt, dass sie häufig allein und somit isoliert leben, ohne jegliche Hilfe.
Auch an diese Leute muss gedacht werden! Das Sterben des Einzelhandels begann mit den Versandhäuser (Otto, Bader, Neckermann ect.) dann kamen die Discounter und nun der Internet-Handel. Wir alle als Verbraucher haben diese Entwicklung maßgeblich gefördert, indem wir alte Käufer-Gewohnheiten aufgegeben haben. Insofern darf sich eigentlich niemand über den Missstand beklagen, dass der Internet-Handel inzwischen marktbeherrschende Strukturen annimmt. Für uns Liberale, die die freie Marktwirtschaft vertreten, ist dies eine gesellschaftspolitische Fehlentwicklung. Eine nachhaltige Verbesserung der Lebensumstände in Bendorf-Stromberg wäre daher für uns, sollten wir in naher Zukunft wieder Fraktionsstärke erlangen, eines unserer kommunalpolitischen Ziele.

09.12.2017
Weihnachtsfeier in Vallendar
Mitglieder und Freunde der FDP-Stadtverbände Bendorf und Vallendar, sowie des Verbandsgemeindeverbandes Weißenthurm treffen sich seit einigen Jahren zur monatlichen Stammtischrunde. Jeweils im Dezember beschließt man das Jahr dann bei einer Weihnachtsfeier mit einem Rückblick auf die zurückliegenden Ereignisse.
Diese Feier fand am Samstag, 9. Dezember im „Wüstenhof“ in Vallendar statt. Der dortige Stadtverbandsvorsitzende, Gerhard Gareis, konnte neben zahlreichen Teilnehmern auch den Bezirksvorsitzenden Alexander Buda und dessen Stellvertreter Martin Kaschny begrüßen.
Alexander Buda zog eine Jahresbilanz, in der die Bundestagswahl im September, aber vor allem die zerplatzten Sondierungsgespräche zur Bildung einer sogenannten „Jamaika“-Koalition im Vordergrund standen. Buda bezeichnete das Wahlergebnis der Liberalen, aber auch insgesamt, als einen Ruf der Bürger nach Veränderungen in der Berliner Politik. Man habe mehr als richtig und auch klug gehandelt, in keine Koalitionsgespräche mit der Union und den Grünen einzutreten. Die FDP sei in erster Linie angetreten, um Veränderungen anzustoßen und nicht, um Frau Merkel eine Mehrheit zu beschaffen. Schon gar nicht seien liberale Wertvorstellungen mit grünen Ideologien kompatible. In einer so gebildeten Regierung sei Streit und Stillstand vorprogrammiert, so Buda, was nicht gerade zum Wohle des Landes und seiner Bürger diene.
Interessante Gespräche rundeten einen gemütlichen Abend ab.


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